Als TÜV-zertifizierter Fachbetrieb nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und Teil der traditionsreichen Zieglmeier Gruppe (seit 1935) bieten wir Ihnen nicht nur robuste Anlagen, sondern begleiten Sie partnerschaftlich von der ersten Planung über die behördliche Genehmigung bis hin zur deutschlandweiten Lieferung, Montage und Inbetriebnahme. Wir sind Ihr Partner in Sachen Tanks und Umwelttechnik – von Profi zu Profi.
Egal ob Sie einen Ölabscheider kaufen oder flexibel für ein temporäres Projekt mieten möchten: Wir beraten Sie zur optimalen Dimensionierung, passenden Ausstattung (Schlammfang, Koaleszenzstufe, Schwimmerverschluss) und sorgen dafür, dass Sie alle gesetzlichen Prüfpflichten rechtssicher erfüllen.
Vorteile von Ölabscheidern
Die Investition in eine abwassertechnische Anlage erfordert Planungssicherheit und Produktqualität. Bei uns profitieren Sie von umfassender Expertise und einem ganzheitlichen Serviceansatz:
- Höchste Qualität & Zertifizierung: Alle unsere Anlagen erfüllen die strikten Vorgaben der DIN EN 858 und verfügen über die notwendigen bauaufsichtlichen Zulassungen (DIBt).
- Umfassende Beratung (TCO-Fokus): Wir betrachten nicht nur den Kaufpreis, sondern beraten Sie transparent zur Total Cost of Ownership (TCO) – inklusive Tiefbau, Wartung und Entsorgung.
- Alles aus einer Hand: Als WHG-Fachbetrieb bieten unsere geschulten Monteure auf Wunsch die komplette fachgerechte Installation und rechtskonforme Inbetriebnahme direkt bei Ihnen vor Ort.
- Flexibilität durch Kauf oder Miete: Sie benötigen die Anlage nur für eine temporäre Baustelle? Neben dem klassischen Kauf bieten wir attraktive Mietmodelle an.
- Vielfältige Nenngrößen: Von kompakten Modellen (NS 3) bis hin zu Großanlagen (NS 20+) für Schwerlast-Waschplätze liefern wir exakt die Kapazität, die Ihr Durchfluss erfordert.
Was ist ein mobiler Ölabscheider und wie funktioniert er?
Ein mobiler Ölabscheider (der korrekte Fachbegriff lautet Leichtflüssigkeitsabscheider) ist eine abwassertechnische Anlage, die wassergefährdende Leichtflüssigkeiten wie Motoröl, Benzin, Diesel oder Schmierstoffe vom anfallenden Schmutzwasser trennt, bevor dieses in die kommunale Kanalisation eingeleitet wird. Die Ölabscheider Funktion basiert dabei primär auf rein physikalischen Prinzipien der Schwerkraft, völlig ohne den Einsatz chemischer Zusätze.
Das Schwerkraftprinzip und die Koaleszenzstufe einfach erklärt
Um einen gesetzeskonformen Restölgehalt im Abwasser (unter 5 mg/l) zu garantieren, durchläuft das kontaminierte Wasser mehrere Reinigungsstufen innerhalb der Anlage:
- Der Schlammfang: Das Abwasser fließt zunächst in den integrierten oder vorgeschalteten Schlammfang. Durch eine gezielte Verlangsamung der Fließgeschwindigkeit sinken schwere Feststoffe wie Sand, Kies und Schmutz durch die Schwerkraft zu Boden und setzen sich als Schlamm ab. Dies schützt die nachfolgenden Stufen vor Verstopfung.
- Die Schwerkraftabscheidung: Das vorgereinigte Wasser strömt schonend in den eigentlichen Abscheideraum. Da Leichtflüssigkeit (Öl/Benzin) eine geringere Dichte aufweist als Wasser, steigen die Tropfen an die Wasseroberfläche und bilden dort eine aufschwimmende Ölschicht.
- Die Koaleszenzstufe: Für feinste, fast schwebende Ölpartikel reicht der statische Auftrieb allein oft nicht aus. Das Wasser durchströmt daher eine Koaleszenzstufe. Diese besteht häufig aus speziellen Gittermatten oder Röhren aus oleophilem (ölanziehendem) Material. An diesem Gewebe lagern sich mikroskopisch winzige Öltröpfchen an, verschmelzen zu größeren Tropfen (Koaleszenz) und steigen dann aufgrund ihres vergrößerten Volumens zügig an die Oberfläche. Hierdurch wird ein extrem hoher Abscheidegrad erreicht.
- Der Schwimmerverschluss: Ein exakt auf die Dichte der Leichtflüssigkeit tarierter Auslaufverschluss (Schwimmerverschluss) dient als finale Sicherheitsbarriere. Er sinkt im Öl ab, schwimmt aber im Wasser. Erreicht die gesammelte Ölschicht eine maximal zulässige Dicke, sinkt der Schwimmer nach unten, verschließt den Ablauf mechanisch und verhindert absolut sicher, dass ungetrenntes Öl in den Abwasserkanal entweicht.
Unterschied: Benzinabscheider vs. Koaleszenzabscheider
In der Praxis wird oft pauschal vom "Ölabscheider" gesprochen. Es gibt jedoch wesentliche technische und gesetzliche Unterschiede, die bei der Projektierung beachtet werden müssen:
- Benzinabscheider (Klasse II): Diese klassischen Anlagen arbeiten rein nach dem physikalischen Schwerkraftprinzip ohne einen zusätzlichen Filtereinsatz. Sie erreichen einen Restölgehalt von maximal 100 mg/l. Sie genügen heute nur noch in seltenen Ausnahmefällen, bei denen lediglich sehr geringe Tropfmengen anfallen (z. B. unüberdachte Parkflächen ohne Waschbetrieb).
- Koaleszenzabscheider (Klasse I): Diese Hochleistungs-Anlagen verfügen über die oben detailliert beschriebene Koaleszenzstufe. Sie erreichen exzellente Restölgehalte von deutlich unter 5 mg/l. Für moderne Werkstätten, Tankstellen und gewerbliche Waschplätze ist der Einbau eines Koaleszenzabscheiders heute der zwingende gesetzliche Standard.
Wo kommen Ölabscheider zum Einsatz?
Die optimale Bauart, das Material und die Nenngröße der Anlage richten sich stark nach der anfallenden Abwassermenge, den verwendeten Reinigungsmitteln und dem Verschmutzungsgrad. Ob Sie eine Anlage stationär einbauen oder einen mobilen Ölabscheider mieten – der Einsatzzweck bestimmt die Spezifikationen.
Ölabscheider Industrie & Kompressoren
In der produzierenden Industrie und im Maschinenbau fallen bei der Fertigung häufig ölhaltige Kondensate an. Ein spezieller Ölabscheider Kompressor trennt das Kondensatöl effizient vom Wasser, was für den gesetzeskonformen Betrieb von Druckluftanlagen zwingend erforderlich ist. Ebenso benötigen Schrottplätze, Recyclinghöfe und metallverarbeitende Betriebe (Ölabscheider Industrie) zuverlässige Großsysteme, um Kühlschmierstoffe und unkontrolliert auslaufende Betriebsstoffe dauerhaft zurückzuhalten.
Robuste Ölabscheider Landwirtschaft & Ölabscheider Waschplatz
Ein professioneller Ölabscheider Waschplatz ist für landwirtschaftliche Betriebe, Lohnunternehmer und Speditionen absolut unverzichtbar. Wenn große Traktoren, Mähdrescher oder LKW-Flotten gereinigt werden, fällt nicht nur Öl und Diesel an, sondern vor allem extrem viel Erdaushub, Lehm und grober Schmutz.
- Besonderheit bei Waschplätzen: Der vorgeschaltete Schlammfang muss hier überproportional groß dimensioniert sein (oft Nenngröße NS 10, NS 15 oder größer), um ein schnelles Verstopfen der Anlage und ständige, teure Entleerungen zu verhindern. Gerne berechnen wir für Ihre Landwirtschaft oder Spedition das exakte Schlammfang-Volumen.
Mobiler Ölabscheider für die Baustelle
Auf Baustellen, bei Brückensanierungen oder im Trassenbau ändert sich der Standort der schweren Maschinen und Tankanlagen ständig. Ein mobiler Ölabscheider bietet hier die nötige Flexibilität. Er besteht meist aus robustem PE-Kunststoff, ist leicht per Kran oder Gabelstapler zu transportieren und sichert temporäre Tankplätze oder mobile Waschbereiche für Baumaschinen ab.
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Welche Größen gibt es für Ölabscheider?
Die Dimensionierung eines Abscheiders wird in der sogenannten Nenngröße (NS) angegeben. Diese beschreibt den maximalen Durchfluss in Litern pro Sekunde, den die Anlage normgerecht reinigen kann. Die Berechnung der exakten Nenngröße nach DIN EN 858 muss zwingend durch einen Fachplaner erfolgen, da sie von der Anzahl der Zapfstellen (z. B. Hochdruckreiniger), der Regenfläche und der Art der Reinigungsmittel abhängt.
Gängige Größenklassen im Überblick:
- NS 3 bis NS 6: Ideal für kleinere Kfz-Werkstätten, kleine Hof-Tankstellen oder einzelne Waschplätze mit einem Hochdruckreiniger.
- NS 10 bis NS 20: Der Standard für gewerbliche PKW-Waschanlagen, mittelgroße Speditionen, Landmaschinen-Werkstätten und industrielle Anwendungen.
- NS 20 und größer: Konzipiert für Schwerlast-Waschplätze, große Schrottplätze, Flughäfen oder ausgedehnte unüberdachte Tankstellenareale mit starkem Regenwasseranfall.
Materialwahl: PE-Kunststoff oder Beton?
- Ölabscheider aus PE-Kunststoff: Sie punkten durch ein sehr geringes Eigengewicht, was den Transport und die Einbringung (oft ohne schweren Autokran) massiv verbilligt. Sie sind absolut korrosionsbeständig gegen aggressive Säuren, Laugen und Öle und fugenlos dicht. Bei hohem Grundwasserstand müssen sie jedoch durch bauseitige Maßnahmen (z. B. Betonkragen) gegen Auftrieb gesichert werden.
- Ölabscheider aus Beton: Diese Anlagen sind extrem widerstandsfähig und bieten eine hohe Eigensicherheit gegen Auftrieb bei drückendem Grundwasser. Sie sind standardmäßig befahrbar (bis Lastklasse SLW 60 für Schwerlastverkehr). Nachteilig sind das enorme Gewicht, der teure Schwertransport und die Anfälligkeit für chemische Korrosion, falls spezielle Beschichtungen fehlen.
Kosten, Installation & Behördengänge
Der reine Katalogpreis eines Produkts ist im B2B-Umfeld nur ein Teil der Wahrheit. Als verlässlicher Partner kalkulieren wir für Sie transparent und ehrlich.
Was kostet ein Ölabscheider?
Wenn Betriebe einen Leichtflüssigkeitsabscheider budgetieren, muss zwingend die gesamte Lebensdauer (TCO) betrachtet werden. Die Kosten über einen Zeitraum von 10 Jahren setzen sich wie folgt zusammen (Richtwerte für einen typischen Werkstatt-Waschplatz NS 4 aus Kunststoff):
- Anschaffungskosten Anlage: Ca. 2.000 € bis 4.500 € (abhängig von exakter Technik, Alarmgeber und Schlammfanggröße).
- Tiefbau & Installation: Ca. 2.500 € bis 6.000 €. Dieser Posten umfasst den Erdaushub, die fachgerechte Rohrverlegung und den rechtskonformen Einbau durch einen WHG-Fachbetrieb.
- Laufende Entsorgung (jährlich): Ca. 400 € bis 800 €. Die gesammelte Leichtflüssigkeit und der Schlamm müssen zwingend durch einen zertifizierten Entsorgungsfachbetrieb abgesaugt und dokumentiert werden.
- Laufende Wartung (halbjährlich): Ca. 200 € bis 400 € pro Jahr durch einen externen Dienstleister.
- Generalinspektion (alle 5 Jahre): Ca. 500 € bis 900 € für die umfassende Entleerung, Reinigung und amtlich anerkannte Dichtheitsprüfung.
Schritt-für-Schritt: So erhalten Sie die behördliche Genehmigung
Die Installation einer solchen Anlage ist mit strengen administrativen Pflichten verbunden. Der Ablauf zur Genehmigung bei der Unteren Wasserbehörde sieht in der Regel so aus:
- Entwässerungsgesuch stellen: Bevor der Bagger anrollt, muss ein detailliertes Planungskonzept beim zuständigen Umweltamt eingereicht werden.
- Bemessung nachweisen: Ein qualifizierter Planer berechnet die erforderliche Nenngröße (NS) nach DIN EN 858.
- Fachgerechter Einbau: Die Installation darf in den meisten Bundesländern ausschließlich durch einen zugelassenen Fachbetrieb nach WHG erfolgen. Tankhandel.de bietet Ihnen diese Sicherheit, um Haftungsrisiken auszuschließen.
- Erstinbetriebnahme: Vor der allerersten Nutzung muss die Anlage durch einen zertifizierten Sachkundigen auf ordnungsgemäße Funktion und absolute Dichtheit geprüft und abgenommen werden.
Was ist bei Ölabscheidern an Sicherheit und Vorschriften zu beachten?
Der betriebliche Umgang mit wassergefährdenden Stoffen duldet keinerlei Nachlässigkeit. Strafen bei Gewässerverunreinigungen sind im gewerblichen Sektor empfindlich hoch und können bis zur Betriebsschließung führen.
Wann ist ein Ölabscheider gesetzlich vorgeschrieben?
Das Wasserhaushaltsgesetz WHG regelt in Deutschland den strengen Schutz der Gewässer. Ein Ölabscheider ist gesetzlich immer dann zwingend vorgeschrieben, wenn die konkrete Gefahr besteht, dass mineralische Öle, Kraftstoffe oder Schmierstoffe in das öffentliche Kanalnetz oder das Grundwasser eindringen können.
Dies ist unter anderem verpflichtend bei:
- Öffentlichen und betriebsinternen Tankstellen
- Kfz-Werkstätten und Landmaschinen-Reparaturzentren
- Gewerblichen Waschplätzen für Fahrzeuge, Motoren und Baumaschinen
- Schrottplätzen und KFZ-Demontagebetrieben
- Industriebetrieben mit ölhaltigen Abwässern
Vorschriften nach DIN 1999-100: Wartung und Eigenkontrolle
Die DIN 1999-100 regelt den Betrieb und die Instandhaltung von Leichtflüssigkeitsabscheidern sehr präzise. Folgende Intervalle sind für Betreiber bindend:
- Monatliche Eigenkontrolle: Ein vom Betrieb beauftragter, intern eingewiesener Sachkundiger prüft monatlich die Dicke der aufschwimmenden Ölschicht, den Füllstand im Schlammfang und die freie Gängigkeit des Schwimmerverschlusses. Die Ergebnisse müssen lückenlos in einem amtlichen Betriebstagebuch dokumentiert werden
- Halbjährliche Wartung: Ein externer, qualifizierter Fachbetrieb reinigt die Anlage schonend, prüft die Koaleszenzstufe auf Durchlässigkeit und reinigt den Schwimmerverschluss.
- Die 5-jährige Generalinspektion: Alle fünf Jahre (in strengen Wasserschutzgebieten oft alle 2,5 Jahre) muss die Anlage durch einen Entsorger komplett entleert, gereinigt und anschließend durch einen unabhängigen Fachprüfer auf absolute Dichtigkeit geprüft werden.
Troubleshooting bei Ölabscheider-Störungen
Selbst die beste Umwelttechnik kann bei mangelnder Wartung oder Fehlbedienung im Arbeitsalltag Störungen aufweisen. Hier sind praxisnahe Lösungen für Betriebsleiter und Vorarbeiter:
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Problem: Der Überhöhungsalarm löst aus (Warngerät piept/blinkt rot).
- Ursache: Die maximale Speicherkapazität für Leichtflüssigkeit ist erreicht, oder der Ablauf in den Kanal ist blockiert. Der Schwimmerverschluss hat ordnungsgemäß dichtgemacht.
- Lösung: Sofort den Wasserzufluss (Waschplatz, Hochdruckreiniger etc.) stoppen! Anlage unter keinen Umständen manuell überbrücken. Umgehend ein zertifiziertes Entsorgungsunternehmen zur Absaugung der Leichtflüssigkeit beauftragen.
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Problem: Schmutzwasser staut sich auf dem Waschplatz zurück, aber es gibt keinen Alarm.
- Ursache: Der vorgeschaltete Schlammfang ist komplett mit Erde gefüllt, oder die filigrane Koaleszenzstufe ist durch feinen Schmutz oder Algenbildung völlig verstopft.
- Lösung: Sofortige Absaugung des Schlammfangs anordnen. Den Koaleszenzeinsatz entnehmen und vorsichtig mit einem Hochdruckreiniger säubern oder, falls mechanisch verschlissen, durch ein Original-Ersatzteil austauschen.
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Problem: Die amtliche Probenahme zeigt zu hohe Restölwerte (schlechte Ablaufwerte).
- Ursache: Häufig liegt dies am Einsatz von falschen, emulsionsbildenden Reinigungsmitteln. Diese chemischen Reiniger binden das Öl an das Wasser, sodass die physikalische Schwerkrafttrennung vollständig versagt.
- Lösung: Sofort auf abscheiderfreundliche, demulgierende Reinigungsmittel umstellen und die Anlage einmalig komplett spülen lassen.
Häufig gestellte Fragen zu Ölabscheidern
Eine Abscheideranlage (in der Praxis oft auch als Abscheideanlage bezeichnet) ist gesetzlich immer dann zwingend vorgeschrieben, wenn die Gefahr besteht, dass wassergefährdende Flüssigkeiten, Öle, organische Fette oder Kraftstoffe in das Abwasser gelangen. Typische Einsatzbereiche sind Kfz-Werkstätten, Tankstellen oder gewerbliche Waschplätze, um eine zuverlässige Rückhaltung dieser Stoffe vor dem Eintritt in das öffentliche Kanalnetz zu sichern.
Für den rechtskonformen Betrieb müssen Betreiber strikte Normen einhalten – maßgeblich sind hierbei die DIN EN 858-1 (oft auch als DIN EN 858 1 gesucht) und die DIN EN 858-2 (DIN EN 858 2). Zudem ist beim Kauf unbedingt darauf zu achten, dass der Behälter eine gültige CE-Kennzeichnung bzw. das offizielle CE-Kennzeichen (CE Kennzeichen) trägt. Dies garantiert, dass das System den europäischen Sicherheitsstandards entspricht.
Die grundlegende Funktionsweise beruht auf dem physikalischen Schwerkraftprinzip: Das Abwasser fließt in den Abscheider, wo sich schwere Stoffe im Schlammfang absetzen, während Leichtflüssigkeiten an die Oberfläche steigen. Eine integrierte Tauchwand hindert die aufschwimmende Ölschicht mechanisch daran, zum Ablauf zu fließen. Ein moderner Klasse I Abscheider (Koaleszenzabscheider) nutzt zusätzlich ein Koaleszenzelement, um selbst kleinste Öltröpfchen zu bündeln.
Bei schwierigen Medien mit hohen Anteilen an Biodiesel oder Ethanol (wie bei modernen E10-Kraftstoffen) kann die Schwerkrafttrennung allein an ihre Grenzen stoßen. Hier empfiehlt sich die Kombination der Anlage mit einem Ölskimmer als zusätzliches Zubehör. Dieser zieht die aufschwimmenden Kraftstoffe kontinuierlich von der Wasseroberfläche ab und sichert so die dauerhafte Leistungsfähigkeit der Anlage.
Der Preis einer mobilen Anlage wird maßgeblich durch die benötigte Nenngröße (NS), die Materialqualität und die gewünschte Leistung bestimmt. Auch die maximale Pumpenleistung angeschlossener Hochdruckreiniger muss bei der Dimensionierung berücksichtigt werden, um große Mengen an Schmutzwasser bewältigen zu können. Ob für Sie eine runde oder rechteckige Form aus PE-Kunststoff ideal ist, klären wir gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch. Senden Sie uns dazu einfach eine unverbindliche Anfrage.
Der Wartungsaufwand und die regelmäßige Kontrolle sind in der DIN 1999-100 geregelt. Neben der monatlichen Eigenkontrolle und der halbjährigen Wartung muss der Behälter alle fünf Jahre einer Generalinspektion inklusive Dichtheitsprüfung unterzogen werden. Um Fehlfunktionen zu vermeiden, muss die Anlage zudem ordnungsgemäß be- und entlüftet werden. Je nach der geografischen Lage Ihrer Baustelle oder Ihres Betriebs organisieren wir gerne die lückenlose Betreuung der Anlage durch unsere WHG-zertifizierten Fachkräfte.